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Sonntag, 31. Januar 2010

Zwischenstop in Korea

Ich hatte mich ja darüber aufgeregt, 18 Stunden Aufenthalt in Korea zu haben.

Vergesst alles, was ich gesagt habe! Super Hotel (ich denke mal 4 Sterne-Äquivalent) und auf dem koreanischen Festland. Auch wenn das hier quasi eine Satellitenstadt ist, so konnte ich doch zumindest einen kleinen Eindruck gewinnen (und sogar noch was besichtigen... außer der 50.000 Brautmodengeschäfte und Restaurants). Ich muss mal noch recherchieren, aber das sah mir nach einer buddhistischen Tempelanlage aus.

In einer Stunde geht's zurück zum Flughafen. Der Flieger hebt in 4 Stunden ab.



Samstag, 23. Januar 2010

New Zealand – Impressions

Ein Bericht folgt später. Jetzt sollen einige Fotos erst einmal für sich selbst sprechen.

A report will follow. For now, the photos shall speak for themselves.

Auf der Fährenfahrt nach Waiheke Island, wo meine Freundin Kayleena wohnt.
During the ferry trip to Waiheke Island where my friend Kayleena lives.
Während wir uns zur Begrüßung einen verdammt guten Burger (hausgemacht in einem Lokal vor Ort) reinzogen, strengte sich Neuseeland an, mich zu beeindrucken.
While we were having a bloody good burger (home-made at a local bistro) by way of welcome, New Zealand gave its all to impress me.
Ausblick im Waitakere Nationalpark auf dem Neuseeländer Festland.
View at Waitakere National Reserve on the NZ mainland.
Ein Wasserloch nahe meiner Unterkunft in Waitakere.
A waterhole near my accommodation in Waitakere.
Random.
200+° Panorama am Strand von Karekare. Man beachte meinen Rucksack im Zentrum des Geschehens (Draufklicken für Vollansicht bitte!)
200+° panorama view at Karekare Beach. Note my backpack right in the centre, where the action is (Click on it for full view please!)

Dienstag, 12. Januar 2010

Ich binne nicht tot

(Zu blöd, dass wohl kaum einer die Anspielung versteht... na ja, man kann nicht alles haben...)

Ich bin jetzt seit ein paar Tagen aus Woodford (etc.) – wo ich mit Dan, seiner Schwester Jane, ihrer Freundin Gabby und Beck war – zurück und fühle mich immer noch leicht hippie-isiert (das Wort wird nicht als falsch angestrichen!). Wie fasst man ein einwöchiges Festival zusammen? Schlammig, heiß, regnerisch, entspannend, anstrengend, lustig, der absolute Wahnsinn und Camping-Horror in Einem.

Es gab eine enorme Auswahl an (leicht überteuertem, aber sehr leckerem) internationalen Essen, unzählige Bands und Workshops und ZEUG... definitiv ein Erlebnis, das die negativen Seiten (ich HASSE Camping!) wert war.

Und wie es aussieht sind mir Kinder doch nicht ganz so zuwider wie gedacht, war ich dort doch als "Aushilfskindergärtner" angestellt um mir mein Ticket zu verdienen. Im Großen und Ganzen machte das sogar Spaß (sprich: wenn es kein Geheule, Geschrei und Wutausbrüche gab... was tatsächlich vorkam). Vielleicht sind Hippie-Kinder aber auch einfach besser erzogen (ein Widerspruch in sich? Anscheinend nicht).

Mit zwei neuen CDs im Gepäck ging es dann weiter nach Byron Bay, wo wir uns mit Tina und ihrer Sommerromanze Christian trafen und leider nicht surfen waren. Dafür gab es Aussicht satt – unter Anderem am östlichsten Punkt Australiens – und einen See, dessen Wasser seit Ewigkeiten durch die umliegende Vegetation mit Teebaumöl angereichert wird (s.u.). Da gerade Sommerferien sind, war dort (einem der Surfer Paradise der Ostküste) natürlich die Hölle los und eine Unterkunft zu finden gestaltete sich mehr als schwierig. Die verlangten doch tatsächlich $35 (€22) pro Person und Nacht um zu CAMPEN! Bevor wir uns dafür entscheiden mussten, im Auto zu schlafen, bot sich aber eine etwas unkonventionellere Möglichkeit, die nicht nur wesentlich billiger sondern auch um einiges irrer war...

Danach ging es zurück auf die Straße und ab nach Newcastle, einer ehemaligen Industriestadt, die sich inzwischen zum Geheimtipp für Strandliebhaber gemausert hat (und Dans Geburtsort ist). Sehr schön und entspannend, wenn auch nicht besonders aufregend. Dafür habe ich jetzt einen formschön-"eingefärbten" braunen Rücken (auch bekannt als ehemaliger Sonnenbrand DURCH das T-Shirt hindurch, außer im Nacken, der natürlich eingecremt war) und auch allgemein ungewöhnlich viel Farbe. Keine Sorge, nach zwei Wochen in Deutschland wird davon sicher nichts mehr zu sehen sein.

Am Freitag geht es dann ab nach Neuseeland. Die Spannung steigt!

Hier noch ein paar Eindrücke...

Besagter östlichster Punkt. v.l.n.r. ich (mit angeklatschten Haaren, Huttragen sei Dank), Christian, Tina, Dan
Dramatischer Wellengang am Kliff
Der Teebaumölsee. Das Wasser war etwas ölig, aber nicht auf die ekelhafte Art.
Dan wollte uns zeigen, wie man ordentlich zu Zigeunermusik tanzt...
...und startete einen Trend im dumme-Gesichter-machen...
...dem sich selbst (oder vor allem) Beck nicht entziehen konnte.
Emma Dean und ihre imaginären Freunde. Super tolles Konzert + Cabaret-artige Performance
Die "Primaballerina"
Morgens, viel zu früh in Woodford (meine Tageszeiten waren durch Morgenhitze etc. meistens zwischen 5:30 oder maximal 7:30 aufstehen und dann zwischen 01:00 und 02:30 ins Bett)
Das Chai-Zelt, in dem wir viele Mittagsschläfe verbracht haben. Ihr werdet nie erraten, was man da kaufen konnte!
... wir waren nicht die einzigen Mittagsschläfer...
Yoga gab's auch. Der leere Fleck da war meiner
Gemeinschaftskochen im größten Zelt. Meins war eher wie ein Sarkophag, in dem nicht viel mehr als ich und eine Tasche Platz hatten. v.l.n.r. Beck, Dan, Gabby ohne Kopf und Jane

Freitag, 25. Dezember 2009

So long, and thanks for all the fish!

Ab morgen bin ich weg (in Brisbane), mein Handy geht nicht und ob ich ins Internet komme, weiß ich auch noch nicht. Also: sollte jemand versuchen, mich zwischen dem 25.12. und 7.1. zu erreichen und es klappt nicht: KEINE PANIK. Alles in Ordnung, ich bin nur eventuell jenseits der vernetzten Welt (oder so).

Tomorrow I'll be heading off to Brisbane, my mobile isn't working and whether or not I'll be able to access the net remains yet to be seen. Thus: should anybody be trying to contact me between 25 Dec and 7 Jan and not hear back from me: DON'T PANIC. It's alright, I might just be somewhere in the middle of nowhere, unconnected and stranded and... stuff...

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Die nasseste Versuchung seit es Tropen gibt

EDIT: Alle Bilder können jetzt zum Vergrößern angeklickt werden. / All images can now be clicked to see a larger version.
(Captions will be bilingual... too lazy to write the whole report in English and German :P )

Ich bin zurück! Also in Melbourne – bevor hier jetzt jemand auf die Idee kommt, Besuche zu verlangen. 8 Tage tropischen Klimas liegen hinter mir und plötzlich fühlen sich (trockene!) 25°C gar nicht mehr so heiß an.

Tage 1 + 2: Cairns wurde nicht spannender, aber glücklicherweise war es ja auch nicht das Hauptziel der Reise, sondern eher Aktionsbasis. Es ist immer wieder lustig (also von Weitem zumindest) zu sehen, wie schamlos in Touri-Orten selbst Ketten wie McDonald's ihre Preise erhöhen. Im Kontrast dazu gab es aus unerfindlichen Gründen aber auch günstige Angebote, wie ein ordentliches Mittagsgericht mit Getränk für $10 (rund €6). Damit lässt sich's leben.

Auch wenn Cairns nicht spannend war, gab es dennoch einige Überraschungen, wie z.B. dieser Schwarm Pelikane, die es sich unweit der Tourimassen gemütlich gemacht hatten.

Although Cairns wasn't exactly exciting, I was in for a few surprises – like this flock of pelicans, cheerfully squawking away just a few metres away from an endless flood of tourists.

Ich habe zwar immer noch nicht so ganz herausgefunden, was das für Bäume sind, aber sie waren überall und wahrscheinlich selbst aus dem Weltall zu sehen.

I've still not found out what kind of trees those were, but they could be found everywhere and can probably be seen from space.

Tage 3 + 4: Tauchen ist jetzt offiziell in den illustren Kreis der tollsten Sachen meiner persönlichen Welt aufgenommen worden. Vielleicht war es nicht besonders clever, meinen ersten derartigen Ausflug ausgerechnet zu einem (wenn nicht DEM) besten Tauchort zu machen, aber auch wenn alles Andere jetzt nicht mithalten können sollte, würde das dem Spaß wohl kaum Abbruch tun.

Das Great Barrier Reef ist der schiere Wahnsinn! Die erste Nervosität verflog schnell; ich fühlte mich dank kompetenter Anleitung in besten Händen und auch wenn 8-10m tief klingt, fühlt es sich selten so an. Es half natürlich, dass wir super sonnige Tage erwischt hatten, und die Sichttiefe bei rund 25m lag.

Was es alles zu sehen gab! Haie, Riesen-Drückerfische (der deutsche Begriff klingt wesentlich dümmer als Titan Triggerfish, wie ich sie "kennengelernt" hatte), Nem-...ähm... Clownsfische und als besonderste Sichtung: Feuerfische. Beeindruckend ohne Ende. Tauchen selbst hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich in Neuseeland wohl einen Tauchschein machen werde um auch ohne Tauchlehrer gehen zu können. Nord-/Mitteleuropa ist zwar nicht gerade ideal zum Tauchen, aber Ägypten und das Schwarze Meer etc. sind ja nicht ganz so weit weg und anscheinend auch sehr sehenswert.

Jedenfalls waren Essen und Schiffs-Unterkunft gut, ich bin vor 6 Uhr morgens aufgestanden, um vor dem Frühstück tauchen zu gehen und ein wenig später gab es sogar Delphine zu bestaunen, wenn auch (leider) nur aus der Entfernung. Ein gelungener Ausflug!

Da dachte ich immer, so'n Blau könnte nur "gephotoshopt" sein... aber nein, es gibt es wirklich.

I always thought that kind of blue could only be photoshopped, but behold, it is real!

Alles ok... nur im Unter-Wasser-Flaggenschwenken bin ich nicht so gut....

Everything's ok... I just suck at submarine-flag-waving.

Der (aus 3 Bilder zusammengestückelte) Beweis: es gab Delphine!

Proof (cheap yellow press - style): I saw dolphins!

Morgens, 6 Uhr in Australien... und ich musste akzeptieren, dass die Sonne tatsächlich aufgeht und nicht einfach plötzlich da ist.

Good morning! It was 6am and I was forced to accept that the sun really does rise instead of popping into existence.

Dieser monumentale Moment musste ich mehreren Bildern festgehalten werden.

That revolutionary moment made several photos an absolute necessity.

Ich nenne es... Tauchanzüge.

I think I'll just call it... Wet Suits.

Das war abends, bevor sich jemand fragt, warum ich so wach aussehe.

That was in the evening, in case anybody was wondering why I seem so awake.


Tage 5, 6 + 7: Cape Tribulation heißt soviel wie Kap der Trübsal, was aber wohl nicht daran liegt, dass auch damals schon niemand im Ozean schwimmen gehen konnte (Krokodil- und Feuerquallen-Saison). Na gut, Abstriche müssen halt manchmal gemacht werden. Dafür gab es Regenwald satt, idyllische Flüsse, Buntwarane (Körperlänge ohne Schwanz war ca. 80cm), Waldhühner (und davon 'ne Menge), bis zu 14cm große strahlend blaue Schmetterlinge und nicht zu vergessen riesige Urwaldbäume. Beeindruckend!

Viel zu tun gab es in der an sich sehr schönen Unterkunft nicht, aber mit Herumlaufen, Wasserlöcher suchen und "beschwimmen", Gesprächen mit anderen Gästen und last but not least einer adrenalingespickten Tour über die Dächer des Waldes wurde es nie so richtig langweilig.

Am Abend des 7. ging es dann zurück nach Cairns.

Wo Regenwald und Riff aufeinander treffen...

Where rainforest and reef meet...

In einem Wildtierpark auf dem Weg fand ich heraus, dass Kängurus süß, aber etwas doof sind.

In a wildlife park on the way I found out that kangaroos may be cute, but a little bit dense, too.

Ein Salzwasserfluss, wo wir uns auf die Suche nach Krokos machten (und nur verhältnismäßig winzige Babys fanden).

A saltwater river where we went looking for crocs (and only found comparatively small babies).

Abkühlzeit! Anderer Fluss und krokodilgeschützt.

Time to cool off a little! A different river and croc-safe.

Tiefer im Regenwald gibt es auch geschützte Stellen.

Deeper into the rain forest there are some sheltered spots as well.
Tag 3 war etwas verregnet... aus unerfindlichen Gründen wurde der Wald dadurch nur noch wärmer. XD Das Ganze hatte aber auch seinen Charme.

Day 3 was filled with rain which, oddly enough, heated up the forest even more. XD The whole thing had its own appeal though.
Ein Möchtegern-Kunstbild pro Reihe muss schon sein...

One wannabe artsy photo is mandatory...
Kurz darauf wurde sie von einem Krokodil gefressen.

A moment later she got eaten by a crocodile.
Mangroven – eine außerirdische Lebensform?

Mangroves – an alien species?

Wäre Tarzan auch so cool gewesen, wenn er gewusst hätte, was auf ihn zukam?

Would Tarzan have looked just as cool had he known what awaited him?



Wesentlich schneller als es aussieht! Tun wir mal so, als wäre das kein panisches Grinsen.

A lot faster than it seems to be! Let's pretend that weren't a panicky grin.

Ermutigt von seinem Erfolg versucht es Tarzan einen ungewöhnlicheren Ansatz.

Encouraged by his success, Tarzan tries a more unusual approach.

Meine Unterkunft – Ferntree Hostels.

My accomodation – Ferntree Hostels.


Tag 8: die Heimfahrt zog sich eine Weile hin, da es dieses Mal kein Direktflug, sondern ein Zwischenstop in Brisbane dabei war. Natürlich fuhren keine Bahnen mehr, als ich dann endlich 00:30 in Melbourne ankam, also musste es ein Taxi sein. Na gut, kann man nichts machen. Die Reise war es jedenfalls wert gewesen.

P.S.: Während ich die Photos auswählte, explodierte der Himmel draußen in den spektakulärsten Orange- und Rottönen. Ich werde diese Sonnenuntergänge vermissen.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Toto, I've a feeling we're not in Kansas anymore...

(Deutsche Zusammenfassung weiter unten)

I arrived in Cairns yesterday. Bloody hell! 30°C in the shade. Tropical heat, that is, it sometimes feels like walking through water. The town itself isn't overly exciting; it's obvious that it thrives on tourism – especially Asians. There are souvenir shops that have more Japanese signs than English ones and many tours are advertised primarily in Japanese, Korean and maybe occasionally Chinese. It's strangely funny to not be the target demographic for once...

That being said, my hostel is mostly populated by German and Swiss backpackers. I avoided hanging out with "that kind" for the better part of 9 months and now I'm surrounded. Heeeelp!!

Tomorrow I'll be heading out to the Great Barrier Reef for an overnight diving trip. So. Psyched. I just hope the jellyfish (the evilly stinging type variety) will leave me alone. After that it's rainforest time in Cape Tribulation. I'm counting on the name's not being a hit at what awaits me. Once I'm back, updates (and undoubtedly plenty of photos) will follow!


Die Tropen. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2009 und Matthias schwitzt (ieh!). Drei Flugstunden von Melbourne entfernt, auf dem Planeten Cairns, herrschen über 30°C und eine gefühlte Luftfeuchtigkeit von 130%. Es gibt Krokodile (angeblich, gesehen hab ich noch keins), Pelikane, Kraniche und verdammt viele Deutsche/Schweizer...

Da habe ich es den Großteil von 10 Monaten geschafft, meine Landsleute zu vermeiden, und jetzt bin ich von ihnen umzingelt! Nicht so sehr in der (recht langweiligen, tourismus-orientierten) Stadt, sondern in meinem Hostel – aber gut, so zu tun, als könnte ich kein Deutsch sprechen, wäre ja auch irgendwie albern. Ich merke aber tatsächlichen einen (eher unangenehmen) Unterschied zur australischen Freundlichkeit. Oft genug beißt man bei den Deutschsprachigen auf eiskalten Granit und das macht mir etwas Sorgen. Habe ich meine kompliziert-deutschen Umgangsformen verloren? Wir werden es erleben...

Morgen geht es jedenfalls zum Great Barrier Reef für einen Tauchtrip mit Übernachtung auf hoher See und direkt danach in den Regenwald zum Cape Tribulation – na hoffen wir mal, dass der Name nicht Programm ist. Ich freue mich jedenfalls und sehe der ganzen Sache mit Spannung entgegen. Bericht und natürlich Photos folgen, wenn ich wieder zurück bin. Skype kann ich erst einmal nicht benutzen, weil ich nur in Cafés online komme.

Freitag, 13. November 2009

Freiheit!

(Short English summary at the bottom.)

Gut, eine Prüfung steht (am 26.11.) noch an, aber das ist glücklicherweise "nur" Spanisch und ist deswegen nicht ganz so entscheidend. Das ist der Vorteil daran, wenn man dann doch im Semester etwas vorgearbeitet hat – und die Tatsache, dass meine Spanischnote hier niemanden in Deutschland interessiert, ist auch nicht nebensächlich.

Viiiele Pläne warten darauf, in die Tat umgesetzt zu werden! Als Erstes steht ein Wochenende in Olinda (wir erinnern uns... hoch droben in den Ber-her-gen) an. Unser Creative Thursday, an dem wir uns zu fünft oder auch zehnt zweiwöchentlich treffen um Unmengen zu essen übelst kreativ zu werden, wird dieses Mal auf 1-3 Tage verteilt. Hat etwas von Hippie-Komune, nur ohne Hippies – oder Arbeit.

Die Woche drauf fahren Garry, Rem, Dan und ich surfen. Jawohl, es klappt also doch noch ein Mal. Ich hatte ja selbst schon nicht mehr damit gerechnet, aber Garry hatte die Idee und wie könnte ich da nein sagen? Hoffentlich wird es dieses Mal nicht wieder so voll dort. Leer wird es bestimmt nicht sein; schließlich fahren wir am Sonntag und es ist ja der Sommer ausgebrochen...

... das heißt, eeeeiigentlich ist es ja noch Frühling, aber sein wir doch mal ehrlich, wer könnte 28°C im Schatten als Frühling bezeichnen? Zur heißesten Zeit werde ich wahrscheinlich im (kühleren) Neuseeland sein, ABER vorher geht es noch zum Great Barrier Reef! 8 Tage (1.-8.12.) an der nordöstlichen Küste in und um Cairns (sprich: "Kenns"), davon:
- eine Nacht auf hoher See mit Tauchgang (und mehreren anderen Tauchgängen auf dem Weg hin und am nächsten Tag zurück);
- danach geht es für drei Tage in die nahegelegene Urwaldregion, wo der Regenwald auf die Korallengegend trifft.

Aus Finanzgründen musste ich mich leider dazwischen und dem Outback entscheiden und da das Great Barrier Reef am Sterben ist, aber die Wüstenregion wohl noch ne Weile da sein wird, war die Entscheidung eigentlich klar. Zumal im Dezember die Temperaturen im Outback schon mal auf 50°C hoch gehen können – und da hatte ich jetzt auch keine Lust drauf.

Ende Dezember folgt eventuell eine Woche Zigeunerfestival, das ich mir durch "ehrenamtliche" Arbeit vor Ort verdienen würde. Da muss ich aber erst mal noch drauf warten, dass die Organisatoren aus'm Tee kommen und mir sagen, ob meine "Working with Children"-Card (eine Art polizeiliches Führungszeugnis für die Arbeit mit Kindern, nur, dass es ständig überprüft wird – das brauchte ich ja für Scotch) auch in dem Bundesstaat anerkannt wird, oder ob ich ein Neues/Anderes für dort brauche.

Viel vor! Aber ich bin froh, dass doch noch so viel passiert. Wäre ja blöd gewesen, die letzten 2 1/2 Monate mit Rumsitzen zu verbringen (zumal viele meiner Leute hier Anfang/Mitte Dezember abhauen).


Entirely ignoring the Spanish exam that will be upon me by the end of this month, I proclaim myself freeeeee of university-related stuff. Time to to more important things... like go to Olinda for a weekend to turn our fortnightly gathering of freaks gluttons creative people into some kind of hippie retreat (just without work or drugs, or so we assume).

Shortly after, there'll be a surfing trip with Garry, Rem and Dan (just a day, but I've decided it will be glorious), followed by a full 8 days of touristy splendour up in Cairns at the north-east coast of Oz. I will have many a dive at the Great Barrier Reef (while it's still there), one of which will involve staying on a boat out on the sea OVER NIGHT. I'll also go to stay a few days in/near where the local rainforest meets the Reef... picturesque, or so I'd expect.

By the end of December, I may end up on Woodford Folk Festival, which sounds rather awesome and would be entirely free (except for food and getting there, of course) to boot as I'd work there to get free tickets... but we'll have to see about that, since the slacking organisers still haven't gotten back to me regarding whether or not my Victorian working with children card is also valid up there. Oh well.

Then of course there'll be New Zealand in January and before I know it, I'll be back in good ol' Germany, desperately looking for affordable accommodation. Can I get some cheers?

Samstag, 10. Oktober 2009

Besuch!

Die Anja (s. rechts) war da! Watt hat die mich durch die Gegend gescheucht, ey... aber na gut, wenn man nur zwei Wochen da ist, will man natürlich auch viel sehen. Als Europäer vergisst man nur leider schnell, dass Australien ein Kontinent ist und "mal eben ins Outback" leicht eine Wochenreise werden kann (zumindest was den Aufwand angeht).

Ich war also Touristenführer - nur ein schlecht Informierter. Zumindest für die Sachen, die auf Anjas Plan standen. Glücklicherweise hatte sie sich einen ordentlichen Touriplan gekauft und war also ständig voll im Bilde.


Zwei "Neuheiten" gab's für mich dann auch: Melbourne Zoo und St Kilda (wer Naked Raven kennt, diese Hafengegend ist Schauplatz eines ihrer Lieder).

Kokoblack durfte natürlich auch nicht fehlen!

Ansonsten läuft mein Vertrag mit Scotch College aus, weil sie ihre Budgetgrenze erreicht haben. Irgendwie albern, dass der Sprachabteilung einer teuren Privatschule das Geld ausgehen kann, aber ich denke mal, Sport und Ähnliches bekommt einfach mal mehr.

Also heißt's mal wieder Arbeit suchen! The joy...

Aber hier erst mal noch zwei Grinsebacken zur Auflockerung. Oben ein Gecko, darunter ich...äh...oder so...



Und wer immer noch nicht glaubt, dass hier alles übelst exotisch ist: hier der Beweis.

Sonntag, 20. September 2009

Huch...

Da sind zwei Monate vergangen, ohne dass ich mich gemeldet hätte. Aber es gibt Gründe! Der Hauptgrund ist, dass Fritz langsam ist und mir IMMER NOCH NICHT die Bilder von Sydney geschickt hat...

Was ist also alles passiert? Wie subtil angedeutet, war ich in Sydney - eine Stadt, die zum Besuchen cool ist, in der ich aber definitiv nicht leben wollen würde. Irgendwie fehlt ihr... Charakter. Ja, ich denke, das ist die beste Art, es zu beschreiben. Irgendetwas fehlt einfach; Sydney wirkt mehr wie eine Kulisse als ein lebendiges Konglomerat (wie Berlin z.B., aber auch Melbourne).

Natürlich hat es auch nicht geholfen, dass ich eine richtig fiese Erkältung hatte, die das 10 Stunden-durch-die-Stadt-laufen etwas - ähm - unangenehm gemacht hat. Alles in Allem war es aber lustig da; es war schön, Fritz mal wieder zu sehen und eine andere Art von australischem Lifestyle kennenzulernen.

Das Highlight der Zeit war aber definitiv Wicked! Meine Familie hatte ja zusammengelegt, um mir und zwei anderen (letztendlich Angie und Fritz) Tickets für das Musical zu schenken.... der absolute Wahnsinn! Tolle Schauspieler/Sänger, geniales Bühnen- und Kostümdesign... ich war (und bin immer noch) begeistert. Die deutsche Version scheint auch ziemlich gut zu sein, insofern: ab nach Oberhausen!

Was noch... Essays und anderes Unizeug... Angie ist nach England zu ihrem Verlobten gezogen... und jetzt habe ich Ferien.

Gestern war ich mit einigen Leuten in einer Studi-Produktion von Grease. Es war... unterhaltsam. Nicht wirklich gut, aber auch nicht richtig schlecht. Die gut/schlecht-Linie verlief entlang der Geschlechtergrenze... es muss sehr wenig musikalische Jungs am Trinity College (das Studentenhaus, das das Ganze veranstaltet hat) geben.

Danach sind wir (Rem, Dan, Michelle und Gino - Dan war der Dalai Lama auf Krystals Kostümparty und Rem war in meinem Creative Writing-Kurs letztes Semester) was essen und in einer Bar.

ICH HASSE DAS MELBOURNER ÖVM-SYSTEM!

In welcher Metropole hören denn bitte schön kurz nach 1 Uhr die Bahnen auf zu fahren?! Letztendlich hatte ich dann auch keine Lust, mein Geld irgendeinem Taxifahrer zu geben und bin kurzerhand nach Hause gelaufen. "Kurz" war das jetzt allerdings nicht. 32 Tram-Haltestellen sind 7km sind rund 1 1/2 Stunden. 3:30 Uhr morgens war ich dann zu Hause und ich habe die Blasen um es zu beweisen (natürlich hatte ich keine Turnschuhe an... apropos...da bräuchte ich mal welche).

An dieser Stelle möchte ich mich noch bei den netten Leuten bedanken, die naiverweise ihr W-Lan ungeschützt gelassen haben, so dass ich meinen iPod in ein GPS-Gerät verwandeln konnte. Da fühlt man sich wie plötzlich wie eins der drei ?.

Am Mittwoch kommt Anja hier an und bleibt für zwei Wochen. Yay! :D

Mittwoch, 25. März 2009

Surfing Trip - Report (+ summary)

(Da es schon "Beschwerden" gab, konzentriere ich mich hier mal auf's Englische. Der Surftrip war insgesamt ein Erlebnis und hat Lust auf mehr gemacht - wahrscheinlich werde ich mal wochentags mit ein paar Leuten nach Torquay fahren, wenn es nicht so voll ist. Das war definitiv das Hauptproblem... die Sache an sich macht enorm Spaß. :D
Bei Detailfragen einfach kommentieren. ;) Photos gibt's unter dem englischen Text.)

Due to popular demand (and I'm so not looking at you, Chels!) I'll try to focus a bit more on English in this post and in the future. Poor neglected non-Germans... ;)

To give you the whole "Last month on 'Mattness in Oz'" rundown:
I think it's safe to say that I've settled in now. While my general sense of direction isn't great, to say the least, I'm managing to not get lost all the time and have even been able to point the one or other tourist into the right direction before. (At least I hope it was the right one...otherwise... oops?)

Uni is full of awesome [sic]. As a matter of fact, I'm not sure how I'll cope with being back in Berlin and having hierarchical structures and boring subjects. Why, oh why are there no creative writing classes in Germany - those really are the seminares/workshops I'm enjoying the most and I know I'll miss them dearly, but then again, only one month has passed so there's still plenty of time to go and I might have gotten sick of everything come December anyway.

One thing though? Raise.Your.Hands. What's with the just starting to talk when a question is asked? I'm not exactly a shy person but I can imagine that timid people will never get to say anything because there'll be someone else just blabbling over them. That's one thing I prefer about German universities at least.

And YAY, I got a job! It's only 4 hours/week starting at the end of April, but that's actually not a bad thing since all I really need is some extra money on the side. I'll be a German TA at Scotch College, which is a prestigious all-boys high school that has MONEY written all over it (in either Garamond or Edwardian Script, no doubt). Check it out.

Right, since I'm not entirely sure how to sum things up: if you have any specific questions, please just ask in the comments? It may take a bit but I'll answer everything, promised. ;) It's just that currently I'm preparing for my first wave of graded assignments (read: AAAAAH!!!) and may take a bit longer than usual.


Anyway, the university's surf club that I joined went to camp at beautiful Torquay foreshore
last weekend. My sources say it's one of the best areas for surfing in the whole of Australia (which obviously makes it one of the best in the world, Oz being the motherland of surfing and all) - it's definitely a very popular one.

We were carpooling to get there and my driver wanted to go Friday noon which suited me just fine (I've got Fridays off). There wasn't a lot happening that day other than exploring the area and grabbing a board to randomly paddle around on/in the ocean for a while. One of the guys - who had just heard the basics from someone - tried to explain what we were supposed to be doing but it didn't really work out. The fact that there were hardly any waves didn't help of course.

For those interested there was a trip to a local pub scheduled that night but I and several others couldn't be bothered and rather went to the beach. Campfire moment! We even had a guitar... it could have been cheesy, but I've actually quite enjoyed it. (No living plants were harmed during the production of this motion picture.)

While many of the pub-goers returned at 2am or later, I decided to go to bed (or rather sleeping-bag-on-mattress-in-tent) around midnight for they had announced we'd be woken at 7am latest. L'horror!

Feeling particularly brave, I set my alarm to 6:45am which was painful but at the same time strangely... hmm... wonderful? I'm not an early riser (AT ALL) but since I had had an ok amount of sleep and there was the option of grabbing some breakfasty stuff I had bought at the local supermarket the day before and going to the beach, it certainly had something cool about it. So I ended up having a ham/cheese sandwich at the shore, sort of watching sunrise (except that the beach faces south and there are hills in the east and west, so all I could really see was things going from almost night to daylight).

We - more or less awake - headed over to where the surfing instructors were waiting, greeting us in the perky, slightly gloating manner of all sporty people facing a crowd of sleepy/freezing/clueless students. We got our wetsuits (strange things, I felt like straight out of a fetish movie to be honest, but it helped that I wasn't the only one) and carried our boards down to the beach.

Warming up, instructions, out into the water------- waiting. Actually I'm pretty sure that waiting was what we spent most of the lesson on, because the surf (i.e. the waves, admire da lingo!) was quite bad that day. To be honest though, I suppose that was a good thing in the end as we had enough time to practice the basics.

I stood for 2 seconds and was proud.
There were others who stood much longer.
They shall be shunned.

BBQ in the evening was looked forward to by everyone but - as was a theme with the whole trip - the lack of organisation meant that some people had their second serving while others hadn't even had their first. Unfortunately I was one of the latter, but it was ok anyway. There are worse things than not having had Brit-style sausages. :P

Another potential pub outing followed which I skipped again as the amount of beer some people had already had was enough to tell me that I didn't really want to see them get REALLY pissed (quite literally in the case of one... oh Zach, I have no idea who you are, but boy was your name mentioned often the following day!). I ended up having a religious debate at the beach with a Canuck, which was entertaining but also full of "facepalm"-moments. Incidentally, the nightshot in the past post is from that evening.

Sunday saw another surfing lesson and a turbulent ocean. Strong winds, a bit chilly and PACKED waters - not a good combination. I ended up spending most of my time walking west to get between the flags of "safe waters" (i.e. without that strong undercurrent that would drag you out into the open sea), wading further out to a point where the waves hadn't already broken OR attempting to catch a wave with either 10 people in front of me (so I couldn't ride it and/or had to dodge them which meant I couldn't try standing up) or 10 pros behind me that either didn't want to or couldn't (because of the sheer number of people) dodge me.

I gave up about 45 mins before the session would have been over (we had 2 hours) and decided to grab some mates and return with them another time on a weekday when we had more space and time to do our thing. I definitely liked it though and the, albeit very short, moments of actual surfing were incredible. Even lying on the board and pushing up or sitting on the board with a wave underneath were great so I'll really have to go for the real thing soon. :)

Questions? :D

(Remember to click on photos to see the original size. /

Denkt dran, auf die Photos zu klicken um sie in Originalgröße zu sehen.)


Einer der zahlreichen Strände in der Gegend entlang einer Uferpromenade ("unser" Strand war abgeschottet(er)).

One of the numerous beaches in the area along an esplanade ("our" beach was not as easily accessible from the street).


Nein, das sind keine Tauben. Schaut mal genau hin...

Nope, those aren't pidgeons. Have a closer look...


Das Ortszentrum, in dem wir uns mit Essen eingedeckten.

The town centre where we went shopping for groceries.


Und noch eins der Nachtbilder. Ich liebe Langzeitbelichtungsaufnahmen!

Another night shot. I love long exposure shots!